Kniespiegelung - Arthroskopische Untersuchung Warum Kniespiegelung - Arthroskopische Untersuchung?
Wenn durch einen Unfall oder durch Verschleiß hartnäckige Schmerzen im Knie bestehen, kann es sein, dass selbst eine Kernspintomographie keine weiteren Aufschlüsse ergibt. Manchmal ist es aber auch genau anders herum und die Symptomatik ist völlig eindeutig.
In beiden Fällen entschließt man sich dann zu einer so genannten Arthroskopie, zu deutsch Gelenkspiegelung oder Kniespiegelung. So kann sich Ihr Arzt einen klaren Eindruck von der Ursache der Gelenkschädigung verschaffen.
Kniespiegelung, Arthroskopische Untersuchung – die Behandlung Bei der Kniespiegelung oder Arthroskopie handelt es sich um eine Untersuchung und Behandlung in einem Arbeitsgang. In jedem Fall muss die Arthroskopie als Operation eingestuft werden.
Der Patient wird zunächst in eine rückenmarksnahe Teil- oder in eine Vollnarkose versetzt. An der Vorderseite des Kniegelenkes wird innen und außen jeweils ein 1cm langer Schnitt gesetzt.
Zunächst führt man bei der arthroskopischen Untersuchung eine 15cm lange Röhre in das Gelenk ein, in der eine Kamera und eine Lichtquelle enthalten sind. Das Knie wird von innen mit der Kamera auf Schäden untersucht.
Meistens findet man Wucherungen der Gelenkinnenhaut, Knorpelschäden oder einen Meniskusriss, manchmal sogar einen Riss des vorderen Kreuzbandes oder der Seitenbänder. In diesem Fall können durch den zweiten Schnitt passende Instrumente eingeführt werden, mit denen man die geschädigten Gelenkanteile glätten, entfernen oder reparieren kann.
Zum Abschluss der Kniespiegelung wird das operierte Bein vom Fuß bis zum Oberschenkel mit einem elastischen Wickel verbunden.
Kniespiegelung, Arthroskopische Untersuchung – die Nachbehandlung In der Nachbehandlung der Kniespiegelung sollte der Patient für eine Woche an Unterarmstützen laufen, damit das behandelte Gelenk sich ohne große Belastung erholen kann. Außerdem sollten Vorkehrungen gegen Thrombose getroffen werden. Deshalb ist es üblich, bis zur vollen Belastung einmal täglich eine Thrombosespritze zu verabreichen. Die Fäden können in der Regel nach 10 Tagen entfernt werden.
In Abhängigkeit von Beruf und Operationsbefund dauert die Krankschreibung nach der arthroskopischen Untersuchung – Kniespiegelung 14 Tage bis 6 Wochen, je nach dem ob es sich z.B. um einen Dachdecker oder einen Bankkaufmann handelt.
Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich gerne in der Sprechstunde an mich.
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Drucken - Zuletzt bearbeitet: 04.11.2010 |