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Fachbereich Orthopädie, Chirotherapie,
Sportmedizin, Physikalische Therapie 
Osteoporose
Was bedeutet Osteoporose ?
Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, gekennzeichnet
durch eine Verringerung der Knochenmasse und die Verschlechterung der Mikroarchitektur
des Knochengewebes. Dadurch nimmt die Brüchigkeit und Anfälligkeit
für Knochenbrüche zu. Im höheren Lebensalter kommt es bereits
normalerweise zu einer Verlagerung des Knochenstoffwechsels in Richtung auf
Knochenabbau. Folgende Umstände verstärken das Risiko an einer Osteoporose
zu erkranken :
- Genetische Veranlagung mit Verwandten, die bereits an Osteoporose leiden
- Längerfristige Kortisoneinnahme (bereits 3-6 Monate)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Mangel an körperlicher Bewegung
- Alkohol und Nikotin
- Kalziumarme Ernährung
Durch die Bevölkerungsentwicklung und die Zunahme der Lebenserwartung
werden Osteoporose und die Kosten der Behandlung in Zukunft noch deutlicher
Ansteigen. Die Vorsorge und Kontrolle durch die DXA-Osteodensitometrie erlaubt
eine sichere Bestimmung des individuellen Risikos einmal eine osteoporotisch
bedingte Fraktur zu erleiden.
Die Diagnostik und Therapie der Osteoporose hat in den letzten Jahren wie kaum
ein anderer Bereich der konservativen Therapie innerhalb der Orthopädie
eine rasante und umfassende Weiterentwicklung durchlaufen. Noch vor 5-10 Jahren
existierte kaum verwertbares Zahlenmaterial, welches sowohl die diagnostischen
Bemühungen als auch die therapeutischen Resultate dokumentieren konnte.
Heute existieren international verbindliche Leitlinien. Dr. Heussen hat als
Leiter des Fachbereichs Orthopädie die vollständige Weiterbildung
als Osteologe durchlaufen. Nur der Facharzt, der sich heute speziell mit dem
Thema Osteoporose beschäftigt, ist noch in der Lage, den Fortschritt der
Entwicklung vollständig zu überblicken und korrekt anzuwenden.
Das ALBERTUS ZENTRUM diagnostiziert und therapiert die Osteoporose nach international
anerkannten Leitlinien. Neueste Erkenntnisse werden sofort in die Behandlungskonzepte
eingebaut. Ein eigenes hochmodernes DXA-Messgerät steht innerhalb des Hauses
zur Verfügung. Auch das Vorhandensein eines solchen recht aufwendigen Gerätes
ist heute Voraussetzung für eine fach- und sachgerechte Osteoporosediagnostik
und Therapie.

Die Messung im Rahmen der Osteodensitometrie erfolgt direkt an der Wirbelsäule
bzw. am Hüftgelenk/Schenkelhals. Diese Messorte sind die statisch am besten
untersuchten Regionen. Außerdem kommt es dort zu den meisten bedrohlichen
Frakturen. Die Untersuchung ist im Gegensatz zu den meisten anderen Messverfahren
nahezu frei von Strahlenbelastung. Die Untersuchung wird auf einer bequemen
Untersuchungsliege durchgeführt und dauert ca. 10 Minuten. Es ist dabei
nicht einmal erforderlich, die Kleidung abzulegen. Durch dieses Messverfahren
lässt sich auf einfache Weise das individuelle Knochenbruchrisiko beurteilen.
Die Untersuchung zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus :
- Nahezu keine Strahlenbelastung
- Die Untersuchung ist schmerzlos und absolut ungefährlich
- Sie können während der Untersuchung bequem liegen oder sitzen
- Die durchschnittliche Gesamtuntersuchungszeit beträgt ca. 10 Minuten
- Für die Einschätzung ihres persönlichen Knochenbruchrisikos
erhält Ihr Arzt Ergebnisse mit hoher diagnostischer Aussagekraft
Prüfen Sie ihr individuelles Osteoporoserisiko nach den
Wechseljahren hier
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