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Fachbereich Orthopädie, Chirotherapie,  Sportmedizin, Physikalische Therapie, Unfallchirurgie
Akupunktur
Die Reizung von Akupunkturpunkten stellt die
älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode dar. Die Chinesen entdeckten
vor einigen 1000 Jahren, dass so über gewisse Punkte an der Körperoberfläche
Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden können. Es gibt
verschiedene Möglichkeiten auf diese Punkte einzuwirken. Das einfachste
Verfahren ist die gerichtete Massage dieser Punkte (sog. Akupressur). Sticht man
dünne Nadeln in diese Punkte, so bezeichnet man dies als Akupunktur. Außerdem
kann man sie auch mit Wärme, Ultraschall, Laserstrahlen,
Unterwassermassagestrahl usw. reizen.
Die Akupunkturpunkte stellen kein Phantasiegebilde dar, sondern unterscheiden
sich in mehreren wissenschaftlich nachprüfbaren Fakten von dem umgebenden
Gewebe. So haben die Akupunkturpunkte einen nachweisbar anderen feingeweblichen
Aufbau als ihre Umgebung und sie haben andere elektrophysiologische Eigenschaften
als das sie umgebende Gewebe.
Die Akupunktur eignet sich zur Therapie zahlreicher Beschwerden bzw. Krankheitsbilder.
Besonders wertvoll ist diese Methode, weil sie häufig zum völligen
Verzicht auf eine Medikamenteneinnahme oder zumindest zur Reduktion der Medikamenteneinnahme
führt, wodurch natürlich auch die Nebenwirkungen der Behandlungen
reduziert werden können.
Die Akupunktur als nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode eignet sich zur Behandlung
von Schmerzen aber auch zur Behandlung funktioneller Störungen, wie z.B.
Störungen des Darmes (Verstopfung), des Magens (Übersäuerung)
und Störung anderer Organe. Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode
gegen Allergien, wie z.B. Heuschnupfen und Asthma. Sie eignet sich ebenfalls
zur Behandlung von Suchtkrankheiten, z.B. für die Raucherentwöhnung
und zur Behandlung der Schlaflosigkeit.
Welche Krankheiten können nicht mit Akupunktur behandelt werden ?
Die Akupunktur eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzen, die eigentlich
einen operativen Eingriff erfordern würden, wie z.B. Blinddarmentzündung
oder Gallenblasenentzündung. Sie eignet sich nicht zur Behandlung von Erbkrankheiten.
Natürlich eignet sie sich auch nicht zur Behandlung von bösartigen
Erkrankungen, wenngleich der Schmerz, der bei diesen Erkrankungen entsteht,
auch durch die Behandlung mit Akupunktur beeinflußt werden kann.
Folgende Schmerzzustände lassen sich im Allgemeinen gut durch Akupunktur
behandeln:
- Wirbelsäulenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Migräne
- Neuralgien
Ob im vorliegenden Erkrankungsfall eine Akupunkturbehandlung möglich
und sinnvoll ist, kann im ALBERTUS ZENTRUM nach ausführlicher Untersuchung
und einem Gespräch festgestellt werden. Die Behandlung wird dann nach Terminabsprache
im ALBERTUS ZENTRUM entweder durch den Allgemeinmediziner oder den Facharzt
für Orthopädie durchgeführt. Zurück zu "Von A bis Z"
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