Der Ellenbogen aus orthopädischer Sicht
Sie haben Beschwerden mit Ihrem Ellenbogen und suchen nach einer Lösung? Dann können Sie sich mit unserer Schnellübersicht einen Überblick über die Ursachen Ihrer Beschwerden machen. Weiterhin zeigen wir Ihnen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten auf.
Der Ellenbogen aus orthopädischer Sicht
Sie haben Beschwerden mit Ihrem Ellenbogen und suchen nach einer Lösung? Dann können Sie sich mit unserer Schnellübersicht einen Überblick über die Ursachen Ihrer Beschwerden machen. Weiterhin zeigen wir Ihnen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten auf.
Beschwerden am Ellenbogen und deren Ursachen
Typische Beschwerden am Ellenbogen sind der Tennisellenbogen (Tennisarm) und Golferellenbogen (Golferarm). Die meisten Menschen denken, dass die Voraussetzung um solche Beschwerden zu bekommen, die aktiv ausgeführten Sportarten Tennis und Golf sind. Dies ist aber falsch. Man muss keineswegs die Sportarten ausgeübt haben, um solche Beschwerden zu bekommen. Das ist sogar eher selten, dass diese Sportarten wirklich die Ursache sind. Würde man den Tennisellenbogen und Golferellenbogen nach seiner Ursachenentstehung benennen, dann würde er Wirbelsäulenellenbogen heißen. Denn in der Wirbelsäule liegt die wahre Ursache für diese Schmerzen.
Eine Wirbelsäulen-Fehlstatik ist die Ursache dieser Probleme. Solche muskulär-statischen Probleme können so schwach ausgeprägt sein, dass Sie davon keine Kenntnis haben. Im ALBERTUS ZENTRUM helfen wir Ihnen bei der Ursachenforschung und erstellen für Sie die passende Therapie. Dabei profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung.
Tennis- und Golferellenbogen – Ursachen: VIDEO
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Mehr InformationenTranskription des Videos „Tennis- und Golferellenbogen“
(Intro: Gebäude des AZ, Text-Overlay: Tennis- und Golferellenbogen – Ursachen und Behandlung;
Szene: Orthopäde Dr. med. Joseph Heussen sitzt in einem Behandlungsraum und spricht in die Kamera, im Hintergrund ist ein Zeitungsausschnitt auf einem Monitor zu sehen mit der Überschrift „Der Tennisellenbogen ist kein Sportlerleiden“)
Tennisarm und Golferarm. Wer hat die Begriffe nicht schon gehört? Vielleicht sogar schon entsprechende Beschwerden gehabt. Was ist die Voraussetzung, solche Beschwerden zu bekommen? Was sind die Ursachen dieser Beschwerden? Viele denken natürlich, die Bezeichnung sagt es ja: Tennis und Golf. Genau das ist falsch. Man muss keineswegs die Sportarten ausgeübt haben. Es ist sogar eher selten, dass das wirklich die Ursache ist. Würde man den Tennisarm und Golferarm nach seiner Ursachenentstehung benennen, dann würde er Wirbelsäulenarm heißen. Die wahre Ursache liegt nämlich genau dort, im Bereich der Wirbelsäule. Der Golferarm oder Tennisarm, einige nennen ihn auch Epikondylitis lateralis oder medialis, hat seine wahre Ursache in einer muskulär-statischen Problematik der Wirbelsäule. Die Wirbelsäulen-Fehlstatik muss dazu nicht so ausgeprägt sein, dass der Patient darüber überhaupt eine Kenntnis hat. Oder sehr häufig ist es auch so, dass die Patienten uns aufsuchen mit ihren Tennisarm- und Golferarm-Beschwerden, ohne überhaupt selbst zu merken, dass irgendetwas mit ihrer Wirbelsäule nicht stimmt. Häufig liegt eine mehr oder weniger ausgeprägte Fehlhaltung, die natürlich anlagebedingt da sein kann, zugrunde. Wie ist der Mechanismus? Wie entsteht der Golferarm oder der Tennisarm? Zunächst müssen die Gelenke fehlstatisch durch muskuläre Kompensation stabilisiert werden. Das gelingt in jungen Jahren meist recht gut.
Die muskuläre Leistung lässt allerdings aus verschiedenen Ursachen im Laufe der Jahre nach. Die Gelenke, die fehlbelastet werden, reagieren mit einem Schmerz. Der wird von einer Entzündung im Gelenk, die druckbedingt entsteht, verursacht. Die Gelenke lösen schmerzbedingt Reflexe in der Muskulatur aus, die eine Stabilisation verursachen sollen. Gelingt diese Stabilisation nicht, weil die Muskulatur nicht in der Lage ist, mit ausreichender Kraft und Balance das Gelenk zu stabilisieren, so verbleibt ein dauernder Schmerz im Gelenk, was auch zu einer dauernden muskulären Anspannung, z. B. der Hals-Nacken-Muskulatur, führt. Wenn dieser Zustand längere Zeit bleibt, so gewöhnen wir uns daran. Er kommt auch nicht von heute auf morgen, sondern tritt so schleichend ein, dass viele Patienten den Umstand ihrer Verspannung in der Hals-Nacken-Muskulatur uns gegenüber als Ärzte gar nicht erwähnen. Hingewiesen wird auf den Schmerz am Ellenbogen. Wie entsteht der Schmerz am Ellenbogen selbst? Was ist die Ursache des Tennisarms lokal? Wir müssen uns vorstellen, dass die Spannungsstörung in der Muskulatur über Reflexe durchaus auch die Muskeln des Oberarms und Unterarms erreicht. Die Spannung kann aus dem Muskel nicht mehr weichen. Die Muskeln gehen in eine Dauerspannung und der Muskel ist mit dem Knochen verbunden über seine Sehnenansätze. Die Spannung des Muskels wird also in Form einer Dauerspannung auf die Punkte übertragen, wo die Muskulatur am Knochen ansetzt, wo sie befestigt ist.
Betroffen sind beim Tennisarm die außenliegenden Ansätze der Streckmuskulatur des Handgelenks und beim Golferarm die innenliegenden Beugemuskeln des Handgelenks.
(Szene: Dr. Heussen zeigt auf seinen Ellenbogen; Nahaufnahme)
Betroffen sind beim Tennisarm die außenliegenden Ansätze der Streckmuskulatur des Handgelenks und beim Golferarm die innenliegenden Beugemuskeln des Handgelenks.
(Szene: Wechsel in die vorherige Distanzaufnahme)
Die wahre Ursache des lokalen Schmerzes beim Tennisarm und beim Golferarm beruht also auf Störungen der Wirbelsäulenstatik. Wenn also eine Behandlung, die erfolgreich sein soll, geplant werden soll, so muss nicht nur der lokale Schmerz behandelt werden, sondern die Wirbelsäule in ihrer Grundfunktion und Statik mit ihrer muskulären Grundfunktion muss untersucht werden. Hier merkt der Patient oft selbst keine Beschwerden oder geringe Beschwerden, die er nicht unbedingt mit den Beschwerden am Ellenbogen in Verbindung bringt. Die Tennisarmsymptome sind nur dann in den Griff zu bekommen, wenn die Tennisarmbehandlung zielgerichtet dort ansetzt, wo die Ursache des Tennisarms und Golferarms zu suchen ist – an der Wirbelsäule. In allen Fällen, wo die Wirbelsäule Hauptverursacher ist, und das sind 97, 98 % aller Fälle mit Tennisarm und Golferarm, findet man sehr genau durch die körperliche Untersuchung die druckbelasteten Gelenke. Man kann nun therapeutische Möglichkeiten einsetzen, gezielt eine Schmerz- und Entzündungsbefreiung in diesen Gelenken zu bewerkstelligen. Das wird den Teufelskreis aus muskulärer Spannung und spannungsbedingter Ansatzentzündung am Ellenbogen unterbrechen. Wenn die Wirbelsäule erfolgreich untersucht und behandelt worden ist, die von dort kommenden Spannungen und der muskuläre Spannungsteufelskreis unterbrochen worden sind, ist eine lokale Behandlung des Ellenbogens oft nur noch durch Physiotherapie oder solche Tennisarm-Ellenbogen-Bandagen, Golfer-Ellenbogen-Bandagen erforderlich. In einigen Fällen muss man eine lokale Schmerzbehandlung durchführen.
Tennisarmübungen: Was kann trainingsmäßig physiotherapeutisch passieren, um die Schmerzen im Tennisarm oder Golferarm zu beseitigen? Natürlich die Physiotherapie mit Friktionsmassagen, geeigneten Massagen, um Gewebeentzündungen lokal zu beseitigen. Krankengymnastische Übungsbehandlungen. Wichtig ist eine gerätegestützte Trainingstherapie, die wir sehr häufig bei entsprechenden Beschwerden durchführen. So bekommen wir die Wirbelsäule stabilisiert und können durch muskuläre Entlastung der überlasteten Wirbelgelenke, die ja die wahre Ursache der Epikondylitis sind, in den Griff bekommen.
(Szene: Outro, Logo des AZ mit dem Gebäude im Hintergrund)
Die Ursache für einen Tennisellenbogen oder Golferellenbogen ist, entgegen der häufigen Annahme, nicht zwangsläufig die Ausübung einer der beiden Sportarten. Der eigentliche Grund für die Erkrankung ist meistens eine muskulär-statische Problematik der Wirbelsäule. Der Körper reagiert mit muskulärer Kompensation auf die Fehlstatik der Wirbelsäule. Hierdurch wird über Reflexe auch eine Dauerspannung auf die Muskulatur des Oberarms und des Unterarms ausgeübt.
Die Behandlung konzentriert sich aus diesem Grund nicht nur auf den lokalen Schmerz, sondern auf die Behebung der Ursache an der Wirbelsäule. Dies wird durch eine Stabilisation und Entlastung der Wirbelsäule mithilfe von gerätegestützter Trainingstherapie, verschiedenen Übungen und Friktionsmassagen erreicht.
Golferellenbogen
Der Golferellenbogen (lat. Epicondylitis medialis) wird auch häufig als Golferarm bezeichnet. Typisch für einen Golferellenbogen sind Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogen. In den meisten Fällen treten die Schmerzen nur bei Bewegung und Berührung auf. In manchen Fällen strahlen Sie dabei in den ganzen Unterarm aus. Diese Schmerzen sind die Folge von muskulären Dysbalancen im Bereich der Wirbelsäule, die zu Spannungsstörungen in der Muskulatur führen. Durch Reflexe können diese Störungen durchaus die Muskeln im Oberarm und Unterarm erreichen. An den Ansatzpunkten von Muskeln und Knochen, den Sehnenansätzen, entstehen dann schmerzende Entzündungen. Diese Schmerzen bemerken Sie vor allem beim Beugen des Handgelenks und Schlagbewegungen, wie sie z.B. beim Golf üblich sind.
Die Fachärzte für Orthopädie im ALBERTUS ZENTRUM sind mit dieser Problematik vertraut und können Ihnen mit mehreren Therapiemöglichkeiten helfen wieder schmerzfrei zu werden.
Tennisellenbogen
Der Tennisellenbogen (lat. Epicondylitis lateralis) wird auch häufig als Tennisarm bezeichnet. Typisch für einen Tennisellenbogen sind Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. Diese Schmerzen treten meist nur bei Bewegung des Arms auf. In besonders schlimmen Fällen spüren Sie die Schmerzen auch in der Ruhe. Grund für diese Schmerzen sind Entzündungen an den Sehnenansätzen. Dies sind die Punkte an denen die Muskeln mit dem Knochen verbunden sind. Ursache für diese Entzündungen sind Dauerspannungen der Muskulatur. Diese Dauerspannungen gehen auf muskuläre Dysbalancen in der Wirbelsäule zurück, wo Spannungsstörungen entstehen, die dann bis in den Arm ausstrahlen können.
Die Fachärzte für Orthopädie im ALBERTUS ZENTRUM sind mit dieser Problematik vertraut und können Ihnen mit mehreren Therapiemöglichkeiten helfen wieder schmerzfrei zu werden.
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Behandlungen und Therapien am Ellenbogen
Stoßwellentherapie: Therapie für den Tennis- und Golferellenbogen
Die Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine konservative Möglichkeit zur Behandlung von Tennisellenbogen und Golferellenbogen. Die Stoßwellentherapie regeneriert Bänder, Knochen und Sehnen. Während der Therapie werden gebündelte Schallwellen (Stoßwellen) auf den schmerzenden Punkt im Ellenbogen gerichtet. Die durch den fokussierten Ultraschall ausgelösten Vorgänge im erkrankten Gewebe reduzieren oder beseitigen ohne eine Verletzung des Gewebes die Schmerzen. Sie sind bei uns in guten Händen, da wir bereits seit über 20 Jahren Erfahrungen mit der Stoßwellentherapie haben und in dieser Zeit über tausend Behandlungen durchgeführt haben. Die Therapie ist nach unserer persönlichen Erfahrungen in 60 bis 85 Prozent der Fälle erfolgreich.
Physiotherapie am Ellenbogen
Die Physiotherapie (Physikalische Therapie) ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Behandlung von akuten Schmerzen, wie sie beim Golferellenbogen und Tennisellenbogen auftreten. Wärme, Massagen und Krankengymnastik sind nur einige Methoden der Physiotherapie, um Schmerzen zu reduzieren und die Durchblutung des Gewebes zu fördern. Das Besondere des vom ehemaligen Olympia-Teilnehmer Heinz Busche gegründeten Fachbereichs Physiotherapie Mönchengladbach / Physikalische Therapie im AZ ist die enge Zusammenarbeit mit den ärztlichen Schmerztherapeuten und der medizinischen Trainingstherapie.
Diese Seite gehört zur Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM in Mönchengladbach.
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